DurcHandlungsfelder3h die integrative Betrachtung fünf verschiedener Handlungsfelder – Steuerung und Governance, Führung und Organisationskultur, Prozesse und Schnittstellen, externe Perspektive sowie Innovation – entsteht im WERKRAUM eine ganzheitliche Perspektive auf Digitalisierung. Die Handlungsfelder bilden den Rahmen um Herausforderungen und Problemstellungen zu verstehen.

Handlungsfelder

Neue Blickwinkel auf die einzelnen Handlungsfelder und ihre Wechselwirkungen ermöglichen die Entwicklung innovativer Lösungsansätze, in denen die verschiedenen Dimensionen der Organisation ganzheitlich gedacht werden.

 

 

Wie funktioniert der WERKRAUM?

 

DESIGN THINKING

Die Methode des Design Thinking stellt den Ausgangspunkt der Arbeit im WERKRAUM dar. Der Design Thinking-Prozess rückt die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt um die Ursachen einer Herausforderung bzw. eines Problems zu verstehen und nicht nur die Symptome zu bearbeiten. Bei der Entwicklung von Lösungen wird iterativ vorgegangen – so kann auf sich immer wieder neu ergebene Herausforderungen eingegangen werden. Die Handlungsfelder werden, je nach Relevanz mit unterschiedlicher Intensität, in die Entwicklung von Lösungswegen eingebunden. Dabei wird in sechs Schritten vorgegangen:

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Der Design Thinking Prozess

Unterstützend können weitere Methoden angewandt werden, die gezielt dabei helfen, die Perspektive auf einzelne Handlungsfelder im Kontext der Digitalisierung zu hinterfragen und verändern.

Offenheit, Unvoreingenommenheit und Kreativität sind zentrale Aspekte des Design Thinking, um etablierte Denkmuster aufzubrechen und neue Ideen – außerhalb gegebener Strukturen – zu entwickeln und umzusetzen.

 

DER METHODENKOFFER

Der Design Thinking Ansatz hilft, sich von etablierten Denkmustern zu lösen und Raum für Kreativität und Offenheit zu schaffen. Für die Entwicklung optimaler Lösungsansätze kann es zudem erforderlich sein, einzelne Problemfelder noch genauer zu beleuchten. Dafür steht im WERKRAUM, neben dem Design Thinking-Prozess, ein umfangreiches Methodenset zur Verfügung, welches bei Bedarf angepasst und erweitert werden kann.

 

EXPERTINNEN UND EXPERTEN

Um den Zugang zu Prozessoptimierung und Digitalisierungspotenzialen zu erleichtern, werden einzelne Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Organisation zu Expertinnen und Experten qualifiziert. Wir begleiten und schulen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch mehrere Workshops im WERKRAUM und leisten Hilfestellung bei der Anwendung des Methodensets.

 

NUTZUNGSVARIANTEN

Impuls1. Impuls: Als Impulsgeber hilft der WERKRAUM beim Einstieg in einen Themenkomplex, der im Rahmen eines eintägigen Workshops bearbeitet wird.  Ausgangspunkt ist ein von den Teilnehmenden eingegrenztes Problem oder eine Herausforderung, z. B. die Neugestaltung eines Prozesses.  Mit dem Design Thinking Ansatz können Prozesse aus neuen, innovativen Blickwinkeln gedacht und gestaltet oder bestimmte Problemfelder gezielt bearbeitet werden.

Ergebnisse eines Impuls-Workshops können erste Ideen zu konkreten Herausforderungen, aber auch Prototypen von Soll-Prozessen oder Digitalisierungsoptionen sein.

2. BegleBelgietungitung: Als Erweiterung kann der WERKRAUM als Begleitung von Prozessoptimierungen und der Entwicklung von Digitalisierungsprojekten genutzt werden, welche in mehreren eintägigen Workshops und einer Intensivphase (eine Woche) umgesetzt wird. Im Anschluss an einen ersten Workshop zur Ideenfindung werden von einem kleinen Expertenteam aus Ihrer Organisation – gegebenenfalls mit unserer Unterstützung – in der Intensivphase Lösungsansätze entwickelt und in der beruflichen Praxis getestet und konkretisiert. In einem zweiten Workshop werden die Ergebnisse bewertet und reduziert, bzw. gegebenenfalls eine weitere Iteration der Design Thinking Phasen vorgenommen.

Die Nutzungsvariante Begleitung dient einerseits dazu, komplexen Herausforderungen und Prozessen begegnen zu können. Andererseits wird hierbei besonders die Nutzung von Digitalisierungspotenzialen gefördert. Neben dem Design Thinking Ansatz kann auch hier mit weiterführenden Methoden gearbeitet werden, um auf Handlungsfelder die Ihnen besonders am Herzen liegen näher einzugehen.

Inspiration2

3. InspirationIn der dritten Nutzungsvariante kann der WERKRAUM zur Inspiration dienen. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu einem Perspektivwechsel in der Betrachtung von Prozessen und Digitalisierungspotenzialen anzuregen – und somit ein Sprungbrett für die gemeinsame und effektive Entwicklung von innovativen Lösungsvorschlägen zu kreieren. Dabei wird vor allem auf Methodenkompetenz gesetzt: Teilnehmenden soll ein Verständnis davon vermittelt werden, wie sie Methoden einsetzen können, um Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung nutzbar zu machen.

 

DEN WERKRAUM WEITERGEDACHT

Zudem bietet der WERKRAUM die Möglichkeit, die Stadtgesellschaft mit einzubinden, sodass verschiedene Interessengruppen an der (Weiter-) Entwicklung und Optimierung von Prozessen und Digitalisierungsoptionen beteiligt werden können. Der Ansatz des WERKRAUMs ermöglicht es, den Zugang zu Prozessoptimierung und Digitalisierung für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfach zu gestalten und neue Methoden kennenzulernen. Im gemeinsamen Austausch und Hinterfragen von etablierten Denkmustern kann dadurch die Grundlage dafür geschaffen werden, um über die Grenzen der Organisation hinaus innovative und nachhaltig wirksame Lösungswege zu entwickeln. So kann den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in breiten Bündnissen aus Interessengruppen begegnet werden.

Auch denkbar ist die Schaffung von Workshop-Angeboten für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende, um Methoden wie Design Thinking kennenzulernen und die Innovationspotentiale der öffentlichen Organisation zu erleben. Dadurch lässt sich eine bessere Positionierung als Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt erreichen und es kann aktiv dem Arbeitskräftemangel begegnet werden.

 

DER WERKRAUM AUF EINEN BLICK

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